Das Pulverfass in Osteuropa

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In der Münchner Sicherheitskonferenz hat sich vor allem die Bundesrepublik Deutschland für eine Stärkung des NATO-Verteidigungsbündnisses eingesetzt. Nach dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump stand die transatlantische Allianz eine Weile lang auf der Kippe.

Noch unter Barack Obama schickte die Nato Truppeneinheiten an die Ostflanke Europas und stockte sein Militär zur “Verteidigung gegen den Feind Russland” auf. Das wurde besonders von Polen, den baltischen Staaten und Deutschland begrüßt. 4000 US-Soldaten kamen im Rahmen der Operation “Atlantic Resolve” nach Polen – die größte Truppenverschiebung seit dem Kalten Krieg. Es machte sich unter den osteuropäischen Ländern ein seltsames Solidaritätsgefühl breit, welches man anderorts – etwa in der Flüchtlingskrise – vermissen durfte. Alte Feindbilder von Russland wurden heraufbeschworen und die Medien tun ihr übriges, um dieses Feindbild zu pflegen.

Nun stellt Angela Merkels Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen den Führungsanspruch im NATO-Bündnis. Im Hinblick auf Deutschlands Vergangenheit birgt dieses militante Engagement große Risiken…

Mehr dazu in meinem aktuellen Gastkommentar:

http://www.wienerzeitung.at/meinungen/gastkommentare/875080_Das-Pulverfass-in-Osteuropa.html

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About stephanhaderer

A traveler for life, anthropologist, philanthropist, hobby journalist, political analyst, writer, screenwriter, on the pursuit of knowledge, wisdom & harmony.
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